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Bamberg - das Fränkische Rom

Die Stadt Bamberg ist – wie Rom – auf sieben Hügeln erbaut. Auf einem davon begann Bambergs Geschichte mit der bereits um 930 nachweisbaren Burg der „älteren Babenberger“, die dem Ort den Namen gab. Die Burg gelangte 973 in Besitz des Bayernherzogs Heinrich des Zänkers. Dessen Sohn, Kaiser Heinrich II. (der Heilige), wurde der eigentliche Gründer Bambergs, in dem er 1007 ein Bistum Bamberg ins Leben rief.

Die Stadt wuchs rasch und es bildeten sich im Laufe der Jahrhunderte die geistliche Stadt als Dom- und Klosterviertel auf den südlichen Hängen und die bürgerliche Stadt am linken Regnitzarm. Die beiden Viertel werden durch das Alte Rathaus, das mitten im Fluss steht, getrennt. Auf der einen Seite trägt es das bischöfliche Wappen und auf der anderen Seite das bürgerliche Wappen Bambergs. Über die Obere und Untere Brücke, von wo aus man einen herrlichen Blick auf die Fischersiedlung „Klein-Venedig“ hat, gelangt man zum Kern der Bürgerstadt, dem Grünen Markt. Hier stehen die barocke Martinskirche, die 1691 Johann Leonhard Dietzenhofer erbaute, und die Gebäude des einstigen Jesuitenkollegs von 1735, das später Hochschule wurde.

Die berühmtesten Sehenswürdigkeiten des UNESCO-Weltkulturerbes Bambergs befinden sich im Dom- und Klosterviertel. Der Dom mit seinen vier Türmen entstand in spätromanischen und frühgotischen Formen in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Das Fürstentor mit dem Jüngsten Gericht im Bogenfeld, die Adamspforte an der Südseite des Ostchors, das marmorne Hochgrab Heinrich II. und seiner Gemahlin Kunigunde (von Tilmann Riemenschneider 1499 bis 1513 geschaffen) und nicht zuletzt das bekannte Standbild des „Bamberger Reiters“ sind die wertvollsten Details des Doms.

Den Platz der einstigen Babenberger-Burg nimmt seit 1576 ein Renaissancebau, die Alte Hofhaltung, ein. An der Nordseite des Domplatzes liegt die von Johann Leonhard Dietzenhofer 1704 erbaute Neue Residenz, in der sich die fürstbischöflichen Wohnräume und eine Gemäldegalerie befinden. Der zur Residenz gehörende Rosengarten beeindruckt nicht nur Liebhaber des edlen Gehölzes.

Etwas höher als der Domberg ist der Michelsberg mit seiner ehemaligen Benediktinerabtei und der romanischen mit gotischen Veränderungen und barocker Ausstattung beindruckenden Kirche St. Michael.

Das 1713 erbaute Böttingerhaus und die Villa Concordia aus dem Jahr 1722 direkt am Regnitzufer sind zwei großartige Beispiele für barocke Patrizierbauten des bürgerlichen Bambergs. Noch heute begeistert die gut erhaltene Altstadt die Besucher mit ihrem historischen Stadtbild.

Die berühmte Bamberger Bierseligkeit, die bis heute durch die zahlreichen Bamberger Brauerein geprägt ist, schafft eine unverwechselbare Bierkultur. Diese kann man in einen der zahlreichen Bierkeller und gemütlichen Brauereigaststätten erleben. Und unter der jahrhundertealten Holzdecke der Gasträume im Schlenkerla bekommt man Bambergs kuriosestes und berühmtestes Bier eingeschenkt: das Rauchbier.

Das „Fränkische Rom“, wie Bamberg gerne genannt wird, bietet mit 15 Museen ein großes Kaleidoskop unterschiedlicher Facetten. Das Diozösanmuseum mit Domschatz im Domkapitelhaus, das Historische Museum in der Alten Hofhaltung, die Altdeutsche Galerie in der Neuen Residenz, das Naturkundemuseum, das Gärtner- und Häckermuseum, das Fränkische Biermuseum sowie das Internationale Künstlerhaus Villa Concordia sind nur einige der interessanten und sehenswerten musealen Einrichtungen.

Durch vielseitige Angebote an Unterhaltung und sportlichen Betätigungsmöglichkeiten wird die Vielfalt Bambergs abgerundet. Konzerte der Bamberger Symphoniker, Kammermusikabende im Kaisersaal der Neuen Residenz und im barocken Böttingerhaus, Freilichtaufführungen der Bamberger Calderon-Festspiele des E.T.A-Hoffmann-Theaters, das kleinste Schauspielhaus Deutschlands - das Brentano-Theater sowie das beispiellose Marionettentheater Loose prägen neben zahlreichen anderen Kultureinrichtungen Bambergs Ruf als hervorragende Kulturstadt.


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